Graz

Landeshauptstadt der Steiermark, Mai 2023

Bei einem Tagesausflug ins Museum für Geschichte wurden bei einem Spaziergang auch folgende Sehenswürdigkeiten besucht: Oper Graz, Grazer Stadtpark, Mausoleum Kaiser Ferdinands II., Grazer Stadtkern, Burggarten Graz und das Palais Herberstein.

 Graz, Mai 2023

Oper Graz - Theater im Barockstil mit opulentem Innenraum in Rot, Weiß und Gold mit Konzerten, Opern- und Ballettaufführungen.

 Graz, Mai 2023

Das Opernhaus Graz (früher auch Grazer Opernhaus) ist ein im neobarocken Stil errichteter Theaterbau, der sich am Opernring, im Zentrum der österreichischen Stadt Graz befindet. Das bis heute als Opernhaus dienende, freistehende Gebäude wurde 1899 nach den Plänen des Wiener Architektenduos Fellner & Helmer als Ranglogentheater erbaut und ist nach der Wiener Staatsoper das zweitgrößte Opernhaus in Österreich. Der gehobene Anspruch des Hauses artikuliert sich durch die monumentale Formensprache des Gebäudes und den opulenten, im Barock und Rokoko ausgestatteten, knapp 1.400 Plätze umfassenden Zuschauerraum. Das Grazer Opernhaus ist ein Mehrspartenhaus und pflegt neben der Oper auch Ballett, Musical und Operette.

Bronzemodell der Oper Graz

 Graz, Mai 2023

Bei der Oper Graz handelt es sich um einen freistehenden Theaterbau mit einem vielfältig gegliederten Baukörper. Der Standort an einem städtebaulichen Gelenkpunkt zwischen Altstadt und Neustadt erforderte eine wirkungsvolle Ausrichtung nach allen Seiten. Das Eingangsportal schließt mit seinem kleinen Vorplatz an ein Parkstück am Opernring an, die Rückseite (das Bühnenhaus) grenzt an den Kaiser-Josef-Platz. Einen besonderen Akzent im Stadtbild setzt die Kuppel, die den Eingangsbereich bedeckt.

Der Bau des Grazer Opernhauses wurde aus Anlass des Jubiläums von 50 Jahren Regentschaft Kaiser Franz Josephs I. gemäß zweier Gemeinderatsbeschlüsse vom Februar sowie Juli 1897 am 12. April 1898 begonnen; am 12. November 1898 fand die Gleichenfeier statt. Am Vormittag des 16. September 1899 wurde der Schlussstein gelegt und am Abend das Haus als Grazer Stadttheater mit Friedrich Schillers Wilhelm Tell eröffnet.

 Graz, Mai 2023

Der Grazer Stadtpark, die größte öffentliche Grazer Parkanlage, wurde 1869 auf der Fläche des Glacis vor der Stadtmauer unter Bürgermeister Moritz Ritter von Franck begründet und 1872 fertiggestellt. Der 1869 gegründete Stadtverschönerungsverein hatte das Ziel einen Naturpark nach Art eines Englischen Gartens anzulegen, wobei das Interesse an seltenen, exotischen Bäumen im Vordergrund stand. Auf den einstigen Dämmen wurden Doppelalleen angelegt. Die ursprünglichen Gaslaternen wurden in den 1970er Jahren auf elektrischen Betrieb umgerüstet, wobei die alten gusseisernen Stelen erhalten werden konnten. Im Park befinden sich 600 gusseiserne Ruhebänke sowie 1.989 Bäume. Im 20. Jahrhundert wurde die Parkanlage auch zu einer Freilichtgalerie zur steirischen Kulturgeschichte erweitert. Büsten von Robert Hamerling, Robert Stolz, Peter Rosegger, Johannes Kepler und anderen wurden aufgestellt.

Stadtpark Graz - Park mit Laubbäumen, Kinderspielplatz und landschaftlich gestalteten Fußwegen inmitten von Blumenbeeten.

 Graz, Mai 2023

Statue Hamerling - Robert Hamerling Denkmal, weißer Carrara Marmor, Bildhauer C. Kundmann, 1904
Robert Hamerling (1830 - 1889) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller.

 Graz, Mai 2023

Burgtor (mittelalterliches Stadttor)
Gotisches Burgtor der Grazer Burg mit gotischen Spitzbogen-Steintoren (1346); Renaissance-Fassade mit doppelgeschoßigen Arkadengängen (1566-67) – zum Stadtpark hin.

 Graz, Mai 2023

Mausoleum Kaiser Ferdinands II. - Im mit Stuck und Fresken verzierten Mausoleum aus dem 17. Jahrhundert ruht der Körper Kaiser Ferdinands II.

 Graz, Mai 2023

Der heilige Ägidius (* um 640 in Athen; † 1. September zwischen 710 und 724, wahrscheinlich 720 im heutigen Saint-Gilles) war ein griechischer Kaufmann und später Abt der Abtei Saint-Gilles in Südfrankreich. Er ist einer der Vierzehn Nothelfer und war im Mittelalter einer der populärsten Heiligen Europas. Sein Gedenktag ist der 1. September.

Der Legende nach nährte ihn durch Gottes Fügung eine Hirschkuh mit ihrer Milch. Während einer Jagd des Westgotenkönigs Wamba (reg. 672–680) flüchtete diese Hirschkuh zu Ägidius, der sich schützend vor das Tier stellte und so versehentlich von einem Pfeil getroffen wurde. In der Erkenntnis, dass die Tugend in der Schwachheit vollendet werde, bat er Gott, dass ihm während seines Erdendaseins die Gesundheit nicht wiederkehren solle. So blieb ihm die Wunde bis an sein Lebensende. Zur Vergebung seiner Schuld an dem Jagdunfall ließ der König unter Ägidius' Leitung ein Kloster errichten.

 Graz, Mai 2023

Mausoleum Kaiser Ferdinands II. - Ein kaiserlicher Ruheort gleich neben dem Grazer Dom. Türkisfarbene Dachkuppeln heben sich über dem Mausoleum vom strahlend blauen Himmel ab und formen zusammen mit Dom und Katharinenkirche ein großartiges Stadtbild. Man fühlt sich sogleich in den Süden versetzt, da das Ensemble den Besucher mit nahezu florentinisch anmutendem Flair verzaubert. Kaiser Ferdinand II. ließ hier in Graz von seinem Hofmaler Giovanni Pietro de Pomis das beeindruckende Grabmal planen.

 Graz, Mai 2023

Die sogenannte Grazer Stadtkrone trägt so wichtige Bauten wie den Dom, die Burg, die Alte Universität und das heutige Priesterseminar (ursprünglich Jesuitenkollegium). Doch es ist die Kuppellandschaft des Mausoleums, die die Stadt auch optisch bekrönt.

1614 beauftragte Ferdinand seinen italienischen Hofmaler und Hofarchitekten Giovanni Pietro de Pomis mit der Errichtung eines Mausoleums und einer baulich mit ihm verbundenen Katharinenkirche neben dem heutigen Dom. Es entstand einer der architektonisch bedeutendsten Gebäudekomplexe des frühen 17. Jahrhunderts in Österreich. Die ovale Kuppel über der Gruftkapelle ist die erste ihrer Art außerhalb Italiens. Die kleinteilig komponierte Fassade der Katharinenkirche dokumentiert den Zeitgeschmack am Übergang von der Renaissance zum Barock. Als Giebelfigur blickt die heilige Katharina von Alexandrien zum gegenüberliegenden Jesuitenkollegium, wo 1585 die Grazer Universität gegründet wurde. Gilt Katharina doch als Patronin der Universitäten.

 Graz, Mai 2023

Hochaltar zu Ehren der Hl. Katharina von Alexandrien, 1697 mit Holzfiguren von Marx Schokotnigg errichtet.

Hochaltar der Katharinenkirche

 Graz, Mai 2023

Am Tonnengewölbe des Langhauses Verherrlichung Kaiser Leopolds I als Sieger über die Türken. Im Mittelfeld Darstellung der Belagerung Wiens im Jahre 1683.

Im Tonnengewölbe der Katharinenkirche findet sich eine interessante Darstellung der Befreiung Wiens von den Türken im Jahre 1683. Im Himmel wird Kaiser Leopold I. als großer Sieger über die Ungläubigen verherrlicht. Obwohl er vor den Türken rechtzeitig nach Passau geflohen war und erst nach deren Abzug in die Stadt Wien zurückkehrte...

 Graz, Mai 2023

Die gleichzeitig mit den Stuckdekorationen entstandenen Fresken im Langhaus mit der Apotheose des Hauses Habsburg malte vermutlich Franz Steinpichler. Das Hauptaugenmerk der Ausschmückung des Langhauses liegt auf den ruhmreichen Taten Kaiser Leopolds I. Im Zentrum dieser Fresken ist die Befreiung Wiens von den Türken 1683 dargestellt. Das Langhausgewölbe ist durch Blattstabrahmen in Felder unterteilt, das Vierungsgewölbe mit kartuschen- und kronenhaltenden Engelsputten und Kaiserbüsten von Herrschern aus dem Haus Habsburg geschmückt.

 Graz, Mai 2023

Katharinenkirche mit Mausoleum Kaiser Ferdinands II (gest. 1637).
Baubeginn 1614. Endgültige Fertigstellung 1714. Architekt und Baumeister Giovanni Pietro de Pomis, nach 1633 Pietro Valnegro. Innenausstattung ab 1689, Stuck-Entwürfe von Johann Bernhard Fischer von Erlach.

In der Kirchenkuppel Verherrlichung des Hauses Habsburg mit Ahnengalerie und Wappen der Erbländer.

Kuppel der Katharinenkirche

 Graz, Mai 2023

Katharinenaltar, der Hochaltar der Katharinenkirche

 Graz, Mai 2023

Marienaltar mit Altarblatt Maria Immaculata von Antonio Beluzzi, 1699.

 Graz, Mai 2023

Das einschiffige Langhaus besteht aus zwei Jochen und mit Tonnengewölben. Die Querarme sind ebenfalls tonnengewölbt. Die Vierung hat eine Tambourkuppel, getragen von gebündelten korinthischen Pilastern. Der Chor hat eine Apsis mit einer Halbkuppel. Das Gebälk kragt stark vor und ist über den Vierungspilastern verkröpft. Sowohl Lang- als auch Querhaus haben Rundbogenfenster. Als Kirchenausstattung befinden sich in der Katharinenkirche zwei Altäre, nämlich der als Hochaltar dienende Katharinenaltar sowie der als Seitenaltar dienende Marienaltar.

Die bemerkenswerten Stuckarbeiten in der Katharinenkirche wurden 1688–1694 von Josef Anton Serenio (Putti oberhalb des Gesimses lt. Dehio Graz urk. 1694), Girolamo Rossi und Antonio Quadrio ausgeführt. Die Entwürfe für die Stuckdekorationen der Gewölbe – jene in den Querhausgewölben ausgenommen – werden dem in Graz geborenen kaiserlichen Hofkünstler Johann Bernhard Fischer von Erlach zugeschrieben, der auch den Entwurf für den Katharinenaltar lieferte (1687). Die Skulpturen des Katharinenaltars schnitzte Marx Schokotnigg (1697–1699); vom selben Künstler stammen die Engelsfiguren des Marienaltars (1697–1701) sowie Personifikationen der christlichen Tugenden in der Grabkapelle für Kaiser Ferdinand II. Das Altarblatt des Marienaltars mit der Darstellung der „Maria Immaculata“ malte 1699 Antonio Bellucci.

 Graz, Mai 2023

Grabkapelle und Gruftraum - Frühestes überwölbtes Bauwerk über elliptischem Grundriss außerhalb Italiens.

1619 erhielt Ferdinand die Kaiserwürde und verließ Graz in Richtung Wien. Die Bauarbeiten am Mausoleum gerieten ins Stocken. So wurde Ferdinand II. 1637 in einem halbfertigen, "zugigen" Grabmal beigesetzt. Erst sein Enkel, Kaiser Leopold I., beauftragte einen jungen Grazer Künstler mit der Innenausstattung. Aus dem jungen Künstler wurde später der berühmte Baumeister des österreichischen Barock, Johann Bernhard Fischer von Erlach.

Das Mausoleum ist die Grabstätte von Kaiser Ferdinand II. (gest. 1637) und Erzherzogin Maria Anna von Bayern (gest. 1616), der ersten Gattin Ferdinands II. Diese Grabstätten sind durch Inschrifttafeln gekennzeichnet. Außerdem befindet sich im Mausoleum ein sogenanntes Herzgrüftl mit den Herzen Ferdinands II., seiner Mutter Maria von Bayern, seiner zweiten Gemahlin Eleonore von Gonzaga und von anderen erzherzoglichen Familienmitgliedern.

Grabkapelle, Innenausstattung um 1689. Inneres der Grabkapelle mit dem Heiligen Grab (1768–1769) von Veit Königer. Am Kuppelfuß wird der Bauherr Ferdinand (ab 1596 Erzherzog von Innerösterreich, von 1619 bis 1637 Kaiser Ferdinand II) als Verteidiger des katholischen Glaubens dargestellt. Die Nischenfiguren aus Stuck stellen Personifikationen der christlichen Tugenden (Glaube, Liebe, Hoffnung, Gerechtigkeit) dar und stammen von Marx Schokotnigg (1695–1696). Das Heilige Grab gilt als ein Hauptwerk des Bildhauers Veit Königer, um 1768.

 Graz, Mai 2023

Eine Kuppel überspannt die gesamte Grabkapelle. Der eigentliche Grabraum für Kaiser Ferdinand II. und seine Familie befindet sich im Untergeschoß. Am Kuppelkranz stellen Fresken die katholischen Tugenden und Taten Kaiser Ferdinands II. als Gegenreformator dar. Sie wurden um 1689 von Matthias Echter gemalt. Von ihm stammt auch das Fresko im Chor mit der mystischen Vermählung der heiligen Katharina. Die Stuckdekorationen an der Kuppel sollen von Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfen worden sein. Die Bilder der ovalen Kuppel zeigen Szenen des auferstandenen Christus bis zur Himmelfahrt. Bemerkenswert ist die Inszenierung eines „heiligen Theaters": Von der Laterne im Kuppelscheitel blickt Gottvater durch die Ovalöffnung im Fußboden in den darunter liegenden Gruftraum.

 Graz, Mai 2023

Der Rotmarmor-Sarkophag im Gruftraum mit den vollplastischen Liegefiguren der Eltern Ferdinands II. (Erzherzog Karls II. und seiner Gattin Erzherzogin Maria Anna von Bayern), in dem aber nur seine Mutter bestattet ist, stammt aus dem ehemaligen Grazer Klarissinnenkloster und dürfte um 1608 von Sebastian Carlone verfertigt worden sein.

Den Gruftraum dominiert ein beeindruckender rotmarmorner Sarkophag. In ihm ruht Ferdinands Mutter, Maria von Bayern. Nur eine Inschrift an der Wand zeigt an, wo sich das Grab Kaiser Ferdinands II. befindet.

 Graz, Mai 2023

Steirische Ehrengalerie im zweiten Hof der Grazer Burg

 Graz, Mai 2023

Der Grazer Uhrturm, das Wahrzeichen der Landeshauptstadt Graz in der Steiermark

 Graz, Mai 2023

Grazer Stadtkern - Vermessener geographischer Mittelpunkt der Stadt Graz, genannt "Stadtkern", als Hinweis eine Bronze-Skulptur "Grazer Stadtkern": Größe von ca. 40 x 60 cm im zweiten Hof der Grazer Burg.

Mit seiner maximalen Ausdehnung von 13.684 Meter in nord-südlicher, sowie 13.998 Meter Ausdehnung in ost- westlicher Richtung, wird das Stadtgebiet durch ein beinahe quadratisches Rechteck umschrieben. Verbindet man die Eckpunkte dieses Vierecks mittels zweier Diagonalen und schneidet man diese beiden Linienelemente, so erhält man in Folge den Mittelpunkt, den STADTKERN, der Landeshauptstadt Graz. Das berechnete Zentrum ist mittels einer gravierten Aluminiumscheibe im dritten Hof der Grazer Burg gekennzeichnet und niveaugleich auf der Asphaltfläche befestigt. Der materialisierte und somit begreifbare STADTKERN aus Bronze, einer Skulptur mit einer Größe von ca. 40 x 60 cm, befindet sich im zweiten Hof der Grazer Burg.

 Graz, Mai 2023

Steirische Ehrengalerie im zweiten Hof der Grazer Burg

 Graz, Mai 2023

Ostseite der Grazer Burg im Burggarten Graz

 Graz, Mai 2023

Burggarten Graz mit Parkring

 Graz, Mai 2023

Orangerie im Burggarten Graz

 Graz, Mai 2023

Steirischer Panther im Grazer Stadtpark, das Wappentier der Steiermark, welches sich literarisch auf die Eigenständigkeit der Landsleute bezieht.

Es gibt ein Grazer Stadtwappen und ein steirisches Landeswappen. Beide mit einem Panther oder besser einem als Panther bezeichneten Fabelwesen. Es hat einen Pferdekopf, eine Löwenmähne, einen Löwenschwanz und dicht bezottelte Hinterläufe. Die Figur hat ihren Ursprung im Physiologus, einem Buch in griechischer Sprache. Es ist im 2. nachchristlichen Jahrhundert entstanden und setzt solche Wesen in einen biblischen Zusammenhang. Auch das Einhorn findet sich dort. Dieser Physiologus kam im Mittelalter übersetzt nach Europa und war damals eine Art Bestseller, obwohl der Buchdruck noch nicht erfunden war.
 
Eingang in die steirische Geschichte fand der Panther im 12. Jahrhundert unter dem Traungauer Ottokar III. Danach hat der Panther mehrfach die Farbe verändert, begann aus immer mehr Öffnungen Feuer zu speien und bekam einen doppelt verschlungenen Schweif. Als er es schließlich 1926 in die Landesverfassung schaffte, erlitt er jedoch einen schweren Schicksalsschlag. In der ab dann gültigen Fassung darf er nur mehr aus dem Rachen Feuer speien, eine Abgeordnete fand die frühere Darstellung zu unsittlich. Dem Grazer Panther hingegen blieb dieses Schicksal erspart, er erfreut sich all seiner Kräfte und speit auch heute noch Feuer aus allen Körperöffnungen.

 Graz, Mai 2023

Statue Justitia im Stadtpark Graz

 Graz, Mai 2023

Freiheitsdenkmal - Errichtet vom Land Steiermark gemäß Beschluss der Landesregierung vom 14. September 1955 zur Erinnerung an den Abzug der letzten Besatzungstruppen. Der aus dem Käfig entfliehende Adler symbolisiert die vollständige Wiedererlangung der Freiheit der Republik Österreich. Das Werk des Grazer Bildhauers Wolfgang Skala wurde 1960 hier aufgestellt.

Statue Herakles/Hercules und Statue Samson, darüber das Befreiungsdenkmal im Grazer Burggarten

 Graz, Mai 2023

Wolfgang Amadeus Mozart Büste, Bronze, Bildhauer Werner Seidl

 Graz, Mai 2023

Stadtparkbrunnen am Platz der Menschenrechte im Stadtpark Graz

 Graz, Mai 2023

Den Mittelpunkt der Parkanlage bildet der Stadtparkbrunnen, ein im Inneren der Rotunde platziert gewesenes, mit einem Ehrendiplom für Kunstguss gewürdigtes Exponat der Wiener Weltausstellung 1873, das später nach Kaiser Franz Joseph I. benannt worden ist. Die Brunnenskulptur wurden von Jean-Baptiste-Jules Klagmann (1810–1867) geschaffen und vom Silber- und Bronzefabrikanten Antoine Durenne (1822–1895) umgesetzt. Am 19. August 1874 traf der mit fünf Bahnwaggons transportierte Brunnen in Graz ein und wurde an den im Stadtpark bereits baulich vorbereiteten Platz gebracht. Wilhelm Kienzl (1827–1902), Bürgermeister der Stadt Graz, setzte im Beisein von Landeshauptmann Moritz von Kaiserfeld (1811–1885) die Brunnenanlage am 4. Oktober 1874, dem Namenstag Franz Josephs I., in Betrieb. Der Brunnen (mit acht Bronzefiguren im Becken) war, zumindest im Eröffnungsmonat, täglich nur von 16 bis 17 Uhr wassergespeist. Nach dem Zweiten Weltkrieg, 1952, wurde der durch Spenden der Grazer Bevölkerung renovierte (und mit einem Schutzgitter umzäunte) Stadtparkbrunnen wieder eröffnet.

 Graz, Mai 2023

Denkmal Keplers Planetengesetze - F. Pirker errichtet 1965 (seine Büste) und 1989 (die keplerschen Planetenbewegungsgesetze) nach einem Entwurf von Kulach

Eine Büste auf einer Stele mit der Text ' Johannes  Kepler  lehrte in Graz  1594 - 1600'
Eine senkrecht aufgestellte Marmorplatte, auf der die drei Keplerschen Gesetze ausformuliert sind
Eine ellipsenförmige horizontal positionierte Platte aus dunklem Marmor, die das zweite Keplersche Gesetz visualisiert; Zentralgestirn / Sonne und ein Planet sind als erhabene Halbkugeln realisiert

Keplers Planetengesetze
1. Die Planeten bewegen sich auf Ellipsen, in deren einem (gemeinsamen) Brennpunkt die Sonne steht.
2. Die Verbindungslinie Sonne - Planet überstreicht in gleichen Zeiten gleiche Flächen.
3. Die Quadrate der Umlaufzeiten zweier Planeten verhalten sich wie die Kuben ihrer großen Bahnhalbachsen.

 Graz, Mai 2023

Katholikenkreuz - Holzkreuz zum Katholikentag
Der Steirische Katholikentag fand von 26.-28. Juni 1981 mit 80.000 Gläubigen in Graz statt. Das bis heute sichtbarste Zeichen des Katholikentages ist das 20 Meter hohe Holzkreuz aus Fichte, das eigens für den Sonntagsgottesdienst geplant und aufgestellt wurde und noch heute im Stadtpark steht. Gestaltet wurde es von Jörg Mayer.

 Graz, Mai 2023

Das Palais Herberstein ist ein ehemaliges Grazer Stadtpalais in der Sackstraße im Bezirk Innere Stadt. In den Räumlichkeiten befindet sich das Museum für Geschichte des Universalmuseums Joanneum. Eine Besonderheit des Palais Herberstein ist das von Josef Hueber von 1754 bis 1757 errichtete Treppenhaus im Mittelflügel. Es ist von beiden Höfen aus zugänglich. Die Prunkstiege zählt zu den schönsten barocken Anlagen der Steiermark. Neben einem Rokoko-Schmiedeeisengitter ist sie mit Sandstein-Puttenpaaren ausgestattet, die als Laternenträger dienen. Die Figuren gestaltete der Südtiroler Künstler Veit Königer.

Prunkstiege im ehemaligen Palais Herberstein, Graz

 Graz, Mai 2023

Sämtliche Deckenfresken mit Darstellungen der Aufnahme Ganymeds in den Olymp und den vier Jahreszeiten (1756) werden dem Maler Philipp Carl Laubmann zugeschrieben. Im zweiten Obergeschoß schließt an das Treppenhaus ein ovaler Raum, ebenfalls mit einem Deckenfresko von Laubmann, an.

 Graz, Mai 2023