Franz-von-Assisi-Kirche

Mexikokirche in Wien, Mai 2023

Die Pfarrkirche zum heiligen Franz von Assisi (auch Kaiserjubiläumskirche; umgangssprachlich Mexikokirche) ist eine 1910 fertiggestellte römisch-katholische Pfarrkirche im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt am Mexikoplatz. Sie ist dem heiligen Franz von Assisi geweiht.

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Nachdem das durch die erste Wiener Donauregulierung von 1870 bis 1875 neu gewonnene Land schnell besiedelt worden war, fehlte dafür eine eigene Kirche und Pfarre; das Gebiet gehörte vorläufig zur Pfarre Praterstraße. Am 19. März 1898 wurde ein Komitee für den Bau einer großen und repräsentativen Kirche an der Donau gegründet. Der Sakralbau sollte aus Spendenmitteln finanziert und dem 50-jährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josefs I. gewidmet werden.

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Der wuchtige neugotische Ziboriumsaltar stammt aus der Basilika Seckau. Er wurde 1964 bei der Neugestaltung des Altarraums entfernt und in die Kaiserjubiläumskirche überführt, wo bis dato ein 1912 für den Eucharistischen Kongress geschaffener provisorischer Altar aus Holz aufgestellt war. Am 4. Juli 1964 weihte Kardinal Franz König den ehemaligen Seckauer Baldachinaltar.

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UNSERE LIEBEN FRAU VON PENAFRANCIA, BESCHÜTZERIN VON BICOL

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Seitenschiff links

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Die Grundsteinlegung erfolgte am 10. Juni 1900 durch Fürsterzbischof Kardinal Anton Josef Gruscha in Gegenwart des Kaisers und von mehr als 100.000 Menschen. Nach dem Tod des Architekten Victor Luntz im Jahr 1903 führte der spätere Dombaumeister August Kirstein den Bau weiter. Finanzielle Probleme verzögerten den Baufortschritt. Der Schlussstein wurde am 10. Juni 1910 gelegt. Die provisorisch fertiggestellte Jubiläumskirche wurde am 2. November 1913 von Fürsterzbischof Friedrich Gustav Piffl im Beisein von Kaiser Franz Josef I., des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand, des Bürgermeisters von Wien, Richard Weiskirchner und des Präsidenten des Kirchenbaukomitees, Fürst Carlos Clary und Aldringen (1844–1920), geweiht. Während des Ersten Weltkrieges wurden die Arbeiten an der Kirche unterbrochen und nach Kriegsende wieder aufgenommen. Die Erscheinungsform der Kaiserjubiläumskirche blieb aber bis heute nahezu unverändert. So waren die hölzernen Überdachungen der drei Haupteingänge nur als Provisorium für die Einweihungsfeierlichkeit gedacht, blieben jedoch bis heute bestehen.

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Der Platz hieß zur Bauzeit Erzherzog-Karl-Platz, die benachbarte zweispurige, von der Straßenbahn mitbenützte Donaubrücke Kronprinz-Rudolph-Brücke. Die Kirche ist heute umgeben vom Mexikopark, einem Teil des Mexikoplatzes. Der vormalige Erzherzog Karl-Platz wurde 1956 in Mexikoplatz umbenannt. Ein Gedenkstein vor der Kirche trägt die erklärende Inschrift: Mexiko war im März 1938 das einzige Land, das vor dem Völkerbund offiziellen Protest gegen den gewaltsamen Anschluß Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich einlegte. Zum Gedenken an diesen Akt hat die Stadt Wien diesem Platz den Namen Mexiko-Platz verliehen.

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Altar der Heiligen Jungfraus

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Seitenschiff rechts

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Die Kaiserin-Elisabeth-Gedächtniskapelle, in der Architektur neoromanisch, in der Ausschmückung (der sezessionistische Altar, die Mosaiken, das Eingangsgitter) eines der bedeutenden Jugendstil-Denkmäler Wiens, wurde an das linke Querhaus der Kirche neben dem Chor angebaut. Sie ist 13,5 Meter hoch und hat einen Durchmesser von rund zehn Metern. Das Kapellen-Oktogon ist der Pfalzkapelle im Aachener Dom nachempfunden.

Nachdem 1898, im Jahr des Baubeginns der Kirche, der italienische Anarchist Luigi Lucheni Elisabeth, die Gattin von Kaiser Franz Joseph I., in Genf ermordet hatte, entstand der Plan, zu ihrem Gedenken eine reichgeschmückte Kapelle an das Querhaus der Kirche anzubauen. Der Bau wurde aus separaten Spenden für das Rote Kreuz finanziert, dessen erste Protektorin Elisabeth gewesen war. Die Initiative zum Bau ging von ihrer Nachfolgerin in dieser Funktion aus, der Erzherzogin Maria Theresia.

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Das unerwartet hohe Spendenaufkommen von 348.348 Kronen erlaubte, die Kapelle statt mit Freskogemälden mit Mosaiken auszuschmücken und die Wandverkleidung anstatt in Stuck in Marmor auszuführen. Die Mosaikentwürfe stammen von Carl Ederer. In der Wölbung der Altarapsis befindet sich ein großes Mosaik der heiligen Elisabeth von Thüringen.

Die Kapelle wurde 1907 fertiggestellt und am 10. Juni 1908 feierlich geweiht. Kaiser Franz Josef I. besichtigte aus Anlass der Kirchweihe am 2. November 1913 erstmals die Gedächtniskapelle, wo ihm Theodor Charlemont (1859–1938), Schöpfer des Reliefs von Kaiserin Elisabeth, sowie Franz Seifert (1866–1951), Bildhauer der Herz-Jesu-Statue, vorgestellt wurden.

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Franz-von-Assisi-Kirche (2., Mexikoplatz 12; "Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumskirche"), Pfarrkirche (seit 1. Juli 1921) Donaustadt und Trinitarierkirche (seit 15. Juli 1917; vorher Salvatorianer von Kaisermühlen), in romanisierenden Formen (direktes Vorbild war die Kölner Kirche Groß St. Martin) nach Entwürfen von Viktor Luntz zur Erinnerung an das 50-jährige Regierungsjubiläum Franz Josephs I. (1898) erbaut (1898−1913; ab 1900 unter Leitung von August Kirstein; Schlusssteinlegung 10. Juni 1910; Weihe 2. November 1913).

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Der vierjochige basilikale Backsteinbau besitzt ein Langhaus mit Kreuzgewölben, einen einjochigen, reich gegliederten Chor mit Emporen, eine Apsis mit Umgang und Kreuzrippengewölbe, zwei Fassadentürme und einen Vierungsturm. Nach einem Attentat, dem die Kaiserin am 10. September 1898 in Genf zum Opfer gefallen war, erhielt Luntz den Auftrag für die Gestaltung der Kaiserin-Elisabeth-Kapelle. Diese integrierte er links vom Presbyterium als Gedächtniskapelle in den Kirchenbau, wobei er sich die Aachener Pfalzkapelle zum Vorbild nahm. Der neuromantische Hochaltar stammt aus der Stiftskirche Seckau (Steiermark) und wurde 1964 aufgestellt. Den hölzernen Baldachinaltar im Jugendstil (links) verwendete man beim Eucharistischen Kongress 1912. Als Ende des 19. Jahrhunderts in der Vorgartenstraße Kasernen errichtet wurden (Erzherzog-Albrecht-Kaserne, Erzherzog-Wilhelm-Kaserne), stand die geplante Kirche auch als Garnisonkirche im Gespräch, weshalb man sie besonders groß und prächtig gestalten wollte. Da die entlegene Freudenau ebenfalls zum Pfarrgebiet gehört, wurde dort die Filialkirche Maria Grün errichtet.

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Einen nicht umgesetzten Entwurf für die Jubiläumskirche hatte auch Adolf Loos geliefert. Er konzipierte als bewusste Abkehr zur Secession einen an antike Vorbilder orientierten Bau, der an das Pantheon in Rom erinnert. Einem querovalen Hauptraum war ein Portikus mit einem wuchtigen, sich fließend nach oben hin verjüngenden Turm vorgelagert, der seiner Form nach auf den Eiffelturm anspielt. Die Monumentalität des Bauwerks und die Lage an der Donau reihen den Entwurf in Loos' städtebauliche Studien ein. Der Gebäudeentwurf war stark von Loos' Eindrücken der Ausstellungsarchitektur anlässlich der World Fair in Chicago (1893) beeinflusst, welche der Architekt als junger Mann besucht hatte.

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Der Kirchenbau entstand nach einem Wettbewerbsentwurf des Architekten Victor Luntz (1840–1903) im rheinisch-romanischen Stil; in der Gestaltung des Baukörpers und der Position am Fluss orientierte sich der Entwurf an der Kölner Kirche Groß St. Martin. Besonders augenfällig ist allerdings die Ähnlichkeit zur Garnisonkirche St. Martin in Dresden. Der vierjochige basilikale Backsteinbau wurde, da die Kirche auch – was später unterblieb – als Garnisonkirche dienen sollte, groß und massig angelegt, die drei massiven Türme sind mit roten Dachziegeln gedeckt und weithin sichtbar. In den Türmen erreicht die Kirche eine Gesamthöhe von 73 m, die Länge beträgt 76 m.

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Bis zur Donauregulierung (1870-1875) befanden sich wegen der akuten Überschwemmungsgefahr ausschließlich Auen und Gärten im Gebiet zwischen Praterstern und den Donauarmen. Durch die Bannung der Hochwassergefahr wurde auch neues Land zur Besiedelung gewonnen, so dass für die immer zahlreicher hier wohnenden Menschen eine nicht zu weit entfernt liegende Gottesdienststätte geschaffen werden musste. Die neue Donaustadt (nicht zu verwechseln mit dem heutigen 22. Wiener Gemeindebezirk), das Gebiet zwischen Nordbahn, Donau und den neuen Albrechts- und Wilhelmskasernen, war bis 1910 im Wesentlichen verbaut, gehörte pfarrlich aber in die Praterstraße. Zu diesen Gründen eines Kirchenneubaues kam das 50. Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josephs I. am 2. Dezember 1898 hinzu, das in diesem rasch wachsenden Stadtteil eine dem Anlass, der Räumlichkeit und der Seelenanzahl würdig-angemessene Erinnerungskirche hinterlassen sollte. Das plante ein Komitee, das sich am Josefsfest (19. März) 1898 unter dem Protektorat der Erzherzogin Maria Theresia und des Wiener Fürsterzbischofs Kardinal Anton Gruscha gebildet hatte und alle Menschen der Monarchie aufrief, für die neue Pfarr- und Garnisonskirche zu spenden, die dem Namenspatron des Kaisers, dem hl. Franz von Assisi, geweiht werden sollte. Adel und Volk spendeten, doch flossen die Gelder nicht so reichlich, wie dies für den Monumentalbau nötig gewesen wäre; auch die zugesagten Subventionen des Religionsfonds und der Stadt Wien wurden immer gekürzt, so dass es zu wesentlichen Planvereinfachungen und Bauverzögerungen kam, ja genaugenommen die Kirche heute noch als unvollendet angesehen werden muss (z.B. die hölzernen Portalvorbauten, 1913 als Provisorium errichtet!).

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Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde 1899 dem Professor für mittelalterliche Baukunst an der Wiener Akademie der bildenden Künste, Viktor Luntz, einem Schüler Friedrich von Schmidts, der 1. Preis zuerkannt und die Bauleitung übertragen. Mittlerweile war Kaiserin Elisabeth in Genf ermordet worden, so dass die Errichtung einer Gedächtniskapelle vorgesehen wurde, die auch zur Ausführung kam, während die den einzelnen Völkern zugedachten Seitenkapellen sowie die später als Ersatz dafür geplanten 18 Wandgemälde dem Rechenstift zum Opfer fallen sollten.

Am 10. Juni 1900, dem Dreifaltigkeitssonntag, fand inAnwesenheit des Kaisers die feierliche Grundsteinlegung statt, wobei 30 000 Schulkinder auf der Ringstraße zwischen Hofburg und Aspernbrücke Spalier bildeten; danach schlossen sich mehr als 70 Vereine (Kongregationen, Studentenverbindungen usw.) mit ihren Fahnen an: Insgesamt sollen mehr als 100 000 Menschen teilgenommen haben. Kaiser Franz Joseph selbst führte die drei Hammerschläge vor aller Prominenz von Staat und Kirche und den diplomatischen Vertretern des Auslandes aus.

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Die Orgel wurde 1939/40 von den Orgelbaufirma Gebrüder Rieger gefertigt. Das Taschenladen-Instrument hat 56 Register und einen Spieltisch mit drei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertraktur ist elektropneumatisch. Am 7. Juli 1940 wurde die Orgel von Kardinal Erzbischof Theodor Innitzer geweiht.

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Der sich langsam dahinziehende Bau wurde noch durch den Tod des Bauleiters Luntz belastet. Ende 1903 wurde die Weiterführung August Kirstein übergeben, der sich großteils an den Plan seines Vorgängers hielt. 1913 konnte der Rohbau im Wesentlichen fertiggestellt werden, und so erfolgte am Sonntag, dem 2. November 1913, die feierliche Benediktion der Kirche – eine Konsekration war wegen ihrer inneren Unvollständigkeit nicht möglich.

Wiederum nahm der Kaiser persönlich an der Zeremonie teil, begleitet von Thronfolger Franz Ferdinand und dem künftigen Thronfolger Karl. Durch den baldigen Kriegsausbruch kam es zur Einstellung der Arbeiten an der Jubiläumskirche, und auf manch Notwendiges musste noch Jahre und Jahrzehnte gewartet werden.Die Elisabethkapelle war schon 1908 fertiggestellt und am 10. Juni eingeweiht worden. Dies war dadurch möglich, dass das Österreichische Rote Kreuz den Gedächtnisbau für seine erste Schutzherrin finanzierte, indem es eine eigene Spendensammlung veranstaltete, die sehr erfolgreich war, wodurch auch die prunkvolle Ausgestaltung erklärt ist. Allerdings erlaubte das Rote Kreuz erst 1910, dort Notgottesdienste abzuhalten – die Gläubigen mussten vor der Kapelle im Seitenschiff stehen. Seitdem übten Salvatorianer aus Kaisermühlen, das damals noch zum 2. Bezirk gehörte, die Seelsorge aus, bis 1917 Trinitarier aus Gersthof die Arbeit an der Kirche übernahmen, die erst nach vielen Bemühungen aus dem Volk 1921 zur selbständigen Pfarrkirche erhoben wurde.

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An einem malerisch richtigen Platz erhebt sich neben der Reichsbrücke der basilikale Steinbau in rheinisch-romantischen Formen als dreischiffige Anlage mit einem schweren Turm über der Vierung, zwei Glockentürmen an der Westfassade und reich gegliederter Chorpartie. Über dem Portal im Rosenfenster ein Christusrelief, umrahmt von den vier Evangelistensymbolen (F. Seifert), an der links angebauten Elisabethkapelle ein Außenrelief, die Kaiserin darstellend, wie sie aus der Hand ihrer Namenspatronin eine Rose empfängt (Theodor Charlemont). Im Inneren ist die achteckige Gedächtniskapelle der Aachener Pfalzkapelle nachgebildet und weist an der Decke Jugendstilengel mit Palmzweigen im Goldmosaik, einen großen Jugendstilleuchter, eigene Orgel und eine Herz Jesu-Statue von Seifert auf, der auch das Relief am Orgelchor der Hauptkirche schuf.

Der neuromanische Hochaltar mit Baldachin stammt aus der Stiftskirche Seckau (aus der benediktinischen Neubesiedelung im 19. Jahrhundert) und wurde 1964 hier aufgestellt. So konnte am 5. Juli 1964 endlich die langersehnte feierliche Weihe der Kirche durch Herrn Kardinal Dr. Franz König nachgeholt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte hier der hölzerne Ziboriumaltar, der 1912 beim Eucharistischen Weltkongress oberhalb des Wiener Burgtores gestanden war, mit seinem Baldachin als Hochaltar gedient (heute steht er im linken Querschiff).

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Seit 1915 steht die 1904 in Rom auf Staatskosten von J. Weyrich angefertigte Pieta als Geschenk an die Jubiläumskirche im rechten Querschiff (beim jetzigen Kriegeraltar), ebenso im selben Schiff steht die Statue „Regina Pacis“ (Königin des Friedens) auf dem Marienaltar, die von Papst Benedikt XV. 1920 dieser Kirche und allen Wiener Katholiken geschenkt worden war. Über dem Altar ein Freskogemälde von Franz Zimmermann. Vor der Apsis mit Umgang und Kreuzrippengewölbe ruhen zwei Statuen auf Säulen in großer Höhe unter Baldachinen: der hl. Franz und der hl. Josef, die beiden Namenspatrone des Kaisers.

Es befinden sich in der Kirche auch moderne Bilder von lebenden Künstlern: im Altarraum links die „Mutter von der Guten Hilfe“, die Patronin des Trinitarierordens, von Lotte Berger sowie zwei Bilder über die Gründung des Trinitarierordens und die Befreiung der Sklaven von Ferdinando Fedele. Ein drittes Bild von ihm mit dem Titel „Der Trinitarierorden heute“ hängt im linken Querschiff. Die beiden Bilder „Die Verkündigung Mariens“ und „Die selige Elisabetta Canori Mora“ von Ettore Gualdini befinden sich in den Seitenschiffen hinten über den Eingängen. Im rechten Seitenschiff ist schließlich ein Bild des Gründers des Trinitarierordens, des heiligen Johannes von Matha zu sehen, das vom russischen Maler Vladimir Sobolev geschaffen wurde.

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