Die Posthöfe

Tag des Denkmals, September 2026

Vom k. k. Hauptpostamt zum urbanen Stadtquartier
Wo über ein Jahrhundert lang das logistische Herz des Österreichischen Postwesens schlug, öffnet sich heute ein lebendiges Stadtquartier. Die Transformation der „Alten Post" an der Wiener Dominikanerbastei zeigt eindrucksvoll, wie historische Großstrukturen im 21. Jahrhundert neu gedacht und nachhaltig weiterentwickelt werden können.

Die Führung am Tag des Denkmals 2026 zeichnet den anspruchsvollen Weg von einer hermetischen Behördenarchitektur zu den urbanen, multifunktionalen Posthöfen nach. Es führt durch die vielschichtige Geschichte des Bauplatzes und widmet sich den enormen planerischen und bautechnischen Herausforderungen der Revitalisierung. Von statischen Meisterleistungen im Untergrund über die städtebauliche Öffnung des Ensembles bis hin zur sensiblen Restaurierung der historischen Bausubstanz wird der gesamte Entwicklungsprozess detailliert beleuchtet. Mit dieser Führung machen hochform. Architekten die architektonische Metamorphose der „Alten Post" greifbar und geben zugleich fundierte Einblicke in ihre Arbeitsweise und Expertise im Umgang mit historischer Bausubstanz im innerstädtischen Kontext.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Der größte Innenhof wurde begrünt und ist künftig halböffentlich zugänglich – als Passage zwischen Postgasse und Dominikanerbastei. Alle Innenhöfe wurden ihrer jeweiligen Nutzung angepasst, begrünt und beruhigt. Unter dem Areal befindet sich eine neue fünfgeschossige Tiefgarage, die Spa-, Fitness- und Nebenräume des Hotelbereichs ergänzt. Durch moderne Gebäudetechnik und effiziente Planung konnte die historische Struktur erhalten und zugleich an heutige Anforderungen angepasst werden.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

1854 als „K.k. Post-Direction“ in Betrieb genommen, blicken die Posthöfe auf eine lange Geschichte zurück, deren nächstes Kapitel nun aufgeschlagen wird: als lebendiger und zeitgemäßer Ort der Vielfalt und Begegnung. Einen ganzen Straßenblock umfassend, um drei Innenhöfe gruppiert, nimmt das Ensemble seine große Vergangenheit in eine neue Zukunft mit.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Die Posthöfe verbinden heute aufwändig restaurierte historische Bausubstanz mit modernster Technik und einem außergewöhnlichen, urbanen Nutzungsmix, der seine Strahlkraft weit über das angrenzende Grätzel hinaus entfaltet.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Die Posthöfe liegen im Stubenviertel, einem ursprünglich gebliebenen Grätzel im Westen des 1. Bezirks, nur einen kurzen Spaziergang vom Stephansdom entfernt.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Hier entsteht ein lebendiger Treffpunkt zum Leben und Arbeiten, der Ihnen alle Möglichkeiten offenlässt. Im Team entwickeln, flexible Raumkonzepte nutzen, relaxen, fokussierte Einzelarbeit, übernachten, Fitness, Coworking, Prunkbüros, Kunsthof, Community-Räume – die Posthöfe bieten ein inspirierendes Umfeld für inspiriertes Arbeiten.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Nach dem endgültigen Auszug der Zentrale der Österreichischen Post AG lag der denkmalgeschützte Gebäudekomplex auf dem 22.000 Quadratmeter großen Areal in der Wiener Innenstadt zunächst brach.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Mit dem Ankauf des Objekts am 14. August 2018 und dem Baustart im Oktober desselben Jahres begann die Vision der POSTHÖFE – ein modernes, urbanes Ensemble im ersten Bezirk, das Arbeiten, Kultur, Begegnung und Lebensqualität neu definiert.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Was folgte, waren sieben Jahre voller Herausforderungen und Veränderungen – in der Welt und in der Immobilienwirtschaft. Zwischen Corona-Pandemie, der Zinswende und dem Beginn des Angriffskriegs in der Ukraine veränderten sich Rahmenbedingungen, Lieferketten und Anforderungen nahezu im Wochentakt. Trotz dieser historischen Ereignisse blieb die Vision eines einzigartigen Mixed Use Gebäudeensembles bestehen – und wurde mit Beharrlichkeit, Präzision und einem starken Team Realität.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Bereits 2022 konnten die ersten Teil-Inbetriebnahmen erfolgen und die POSTHÖFE Schritt für Schritt mit Leben gefüllt werden. Im Jahr 2024 folgten die Übergaben der Mietflächen an den Fitnessbetreiber sowie an das Hotel mit der neuen Marke WILDE VIENNA.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Die Dinge des Lebens liegen direkt vor der Tür der Posthöfe. Hier beginnt der Fleischmarkt, eine belebte und beliebte Einkaufsstraße mit Backern, Friseuren, Geschäften, Lokalen, Theatern (Wiener Kammerspiele, Wiener Kammeroper, Theater Drachengasse), Programmkino und vielem mehr. Zum Donaukanal sind es nur wenige Schritte. Und zur Wollzeile gelangt man in zwei Minuten zu Fuß. Links herum liegen dann die U-Bahn Stubentor und der Stadtpark. Rechts herum geht es in die innere Stadt.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

 Österreichische Postsparkasse
Modernes, vom Österreicher Otto Wagner entworfenes und erbautes Postamt mit Museum zu Ehren des Architekten.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Am 01. Oktober 2025 öffneten die POSTHÖFE schließlich vollständig ihre Türen – gemeinsam mit einem kulturellen Highlight: dem MOC – Museum of Chance, dem ersten KI-Museum Europas. Ein Ort, der Zukunft erlebbar macht und Technologie mit Kunst und Gesellschaft sowie der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft verbindet.

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Der denkmalgeschützte Gebäudekomplex der ehemaligen k.u.k. Hauptpostzentrale auf einem 22.000 Quadratmeter großen Areal in der Wiener Innenstadt wurde im Rahmen des Um- und Ausbaus in unterschiedliche Nutzungen wie Wohnen, Hotel, Gastronomie, Büro und Fitness umgeplant und umgebaut. Dabei wurden die Erfordernisse der unterschiedlichen Nutzer, der angrenzenden öffentlichen Vorhaben, sowie die Umgestaltung der Dominikanerbastei und der Postgasse aktiv integriert.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Die Führung durch die „Alte Post" und ihre Höfe soll die Geschichte der Transformation des Gebäudekomplexes sichtbar machen und die Erfordernisse aus Planung und Umbau eines jahrhundertealten Profanbaus erlebbar machen. Dabei werden die unterschiedlichen Nutzungen und der Einzug in die ehemalige kaiserliche und königliche Postzentrale näher gebracht.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Trotz globaler Krisen, wirtschaftlicher Veränderungen, komplexer Rahmenbedingungen sowie einem grundlegend geänderten Nutzungskonzept wurde das Projekt erfolgreich fertiggestellt. Die POSTHÖFE sind heute ein strahlendes neues Juwel im ersten Bezirk Wiens – ein Ort, der zeigt, dass Vision, Mut und Zusammenarbeit selbst in herausfordernden Zeiten Großes entstehen lassen können.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Führung durch die Posthöfe, das ehemalige Hauptpostamt durch hochform Architekten. Es wird die Geschichte des Gebäudes bis hin zu der soeben fertiggestellten Gesamtsanierung und Neugestaltung vorgestellt, die neuen Nutzungen werden gezeigt.

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die posthöfe, Postgasse 8, 1010 Wien (AT)
Die denkmalgeschützte, ehemalige k.u.k. Hauptpostzentrale in der Wiener Innenstadt besteht aus fünf Bauteilen unterschiedlichen Alters, die zwischen 1849 und 1854 nach Plänen des Hofarchitekten Paul Sprenger umgebaut und mit einer einheitlichen Fassade versehen wurden.

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Die Bausubstanz wurde im Zeitraum zwischen dem 16. und dem späten 19. Jh. errichtet sowie erweitert und ist von einer kontinuierlichen Transformation und dem Versuch der Homogenisierung gekennzeichnet. Neben Wohnflächen werden zukünftig ein Hotel, Co-Working, Gastronomie sowie Freizeit und Fitnessflächen im ehemaligen Büro- und Verwaltungsgebäude unterkommen, wie auch eine Fernkältenzentrale im Untergeschoss.

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Insgesamt entstehen 38 Wohnungen, im Bereich des Hotels werden 129 apartmentähnliche Einheiten umgesetzt. Die Erdgeschosszone öffnet sich galerieartig zum Stadtraum und der größte der drei Innenhöfe wird für die Allgemeinheit zugänglich gemacht und kann somit als halböffentliche Passage von der Postgasse zur Dominikanerbastei genützt werden. Alle Innenhöfe werden entsprechend Ihrer Nutzung ausgestaltet, im Wohnbereich beruhigt und begrünt. Im zentralen Dominikanertrakt sind Hotel, Restaurant und Büroflächen angesiedelt. Die innenliegenden historischen Konstruktionen werden aufwendig saniert und bewusst in Szene gesetzt. Die Spa-, Fitness- sowie Nebenräume des Hotels sind unter anderem in der zweigeschossigen Unterkellerung des Auwinkelhofs untergebracht. Unter dem Dominkanerhof wird eine neue fünfgeschossige Tiefgarage eingerichtet.

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Das Projekt - die posthöfe - wurde nach neunjähriger Bearbeitung durch hochform im Rahmen der Projektentwicklung, Objekt- und weiterführenden Planung im Jahr 2025 fertiggestellt.

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Auf einer Fläche von rund 22.000 m² entstanden 38 Wohnungen, 129 apartmentähnliche Hoteleinheiten, Büros, Coworking-Bereiche wie Ruby Works, Gastronomie und Freizeiträume. Damit wurde ein vielfältiger Nutzungsmix geschaffen, der das historische Areal zu einem lebendigen Stadtquartier macht. Die Erdgeschosszone öffnet sich galerieartig zum Stadtraum und schafft eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum.

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Dachterrasse

 Die Posthöfe am Tag des Denkmals, September 2026

Im Stubenviertel der Wiener Innenstadt wurden die Posthöfe nach mehrjähriger Planung und Bauzeit fertiggestellt und feierlich eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble, das zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert errichtet und mehrfach erweitert wurde, zählt zu den prägenden Bauwerken des ersten Bezirks. Das frühere Postgebäude wurde modernisiert und bietet heute Raum zum Wohnen, Arbeiten und Verweilen.

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