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Vom k. k. Hauptpostamt zum urbanen Stadtquartier
Wo über ein Jahrhundert lang das logistische Herz des Österreichischen
Postwesens schlug, öffnet sich heute ein lebendiges Stadtquartier. Die
Transformation der „Alten Post" an der Wiener Dominikanerbastei zeigt
eindrucksvoll, wie historische Großstrukturen im 21. Jahrhundert neu
gedacht und nachhaltig weiterentwickelt werden können.
Die Führung am Tag des Denkmals 2026 zeichnet den anspruchsvollen Weg
von einer hermetischen Behördenarchitektur zu den urbanen,
multifunktionalen Posthöfen nach. Es führt durch die vielschichtige
Geschichte des Bauplatzes und widmet sich den enormen planerischen und
bautechnischen Herausforderungen der Revitalisierung. Von statischen
Meisterleistungen im Untergrund über die städtebauliche Öffnung des
Ensembles bis hin zur sensiblen Restaurierung der historischen
Bausubstanz wird der gesamte Entwicklungsprozess detailliert
beleuchtet. Mit dieser Führung machen hochform. Architekten die
architektonische Metamorphose der „Alten Post" greifbar und geben
zugleich fundierte Einblicke in ihre Arbeitsweise und Expertise im
Umgang mit historischer Bausubstanz im innerstädtischen Kontext.

Der größte Innenhof wurde begrünt und ist künftig halböffentlich
zugänglich – als Passage zwischen Postgasse und Dominikanerbastei. Alle
Innenhöfe wurden ihrer jeweiligen Nutzung angepasst, begrünt und
beruhigt. Unter dem Areal befindet sich eine neue fünfgeschossige
Tiefgarage, die Spa-, Fitness- und Nebenräume des Hotelbereichs
ergänzt. Durch moderne Gebäudetechnik und effiziente Planung konnte die
historische Struktur erhalten und zugleich an heutige Anforderungen
angepasst werden.

1854 als „K.k. Post-Direction“ in Betrieb genommen, blicken die
Posthöfe auf eine lange Geschichte zurück, deren nächstes Kapitel nun
aufgeschlagen wird: als lebendiger und zeitgemäßer Ort der Vielfalt und
Begegnung. Einen ganzen Straßenblock umfassend, um drei Innenhöfe
gruppiert, nimmt das Ensemble seine große Vergangenheit in eine neue
Zukunft mit.

Die Posthöfe verbinden heute aufwändig restaurierte historische
Bausubstanz mit modernster Technik und einem außergewöhnlichen, urbanen
Nutzungsmix, der seine Strahlkraft weit über das angrenzende Grätzel
hinaus entfaltet.

Die Posthöfe liegen im Stubenviertel, einem ursprünglich gebliebenen
Grätzel im Westen des 1. Bezirks, nur einen kurzen Spaziergang vom
Stephansdom entfernt.

Hier entsteht ein lebendiger Treffpunkt zum Leben und Arbeiten, der
Ihnen alle Möglichkeiten offenlässt. Im Team entwickeln, flexible
Raumkonzepte nutzen, relaxen, fokussierte Einzelarbeit, übernachten,
Fitness, Coworking, Prunkbüros, Kunsthof, Community-Räume – die
Posthöfe bieten ein inspirierendes Umfeld für inspiriertes Arbeiten.

Nach dem endgültigen Auszug der Zentrale der Österreichischen Post AG
lag der denkmalgeschützte Gebäudekomplex auf dem 22.000 Quadratmeter
großen Areal in der Wiener Innenstadt zunächst brach.

Mit dem Ankauf des Objekts am 14. August 2018 und dem Baustart im
Oktober desselben Jahres begann die Vision der POSTHÖFE – ein modernes,
urbanes Ensemble im ersten Bezirk, das Arbeiten, Kultur, Begegnung und
Lebensqualität neu definiert.

Was folgte, waren sieben Jahre voller Herausforderungen und
Veränderungen – in der Welt und in der Immobilienwirtschaft. Zwischen
Corona-Pandemie, der Zinswende und dem Beginn des Angriffskriegs in der
Ukraine veränderten sich Rahmenbedingungen, Lieferketten und
Anforderungen nahezu im Wochentakt. Trotz dieser historischen
Ereignisse blieb die Vision eines einzigartigen Mixed Use
Gebäudeensembles bestehen – und wurde mit Beharrlichkeit, Präzision und
einem starken Team Realität.

Bereits 2022 konnten die ersten Teil-Inbetriebnahmen erfolgen und die
POSTHÖFE Schritt für Schritt mit Leben gefüllt werden. Im Jahr 2024
folgten die Übergaben der Mietflächen an den Fitnessbetreiber sowie an
das Hotel mit der neuen Marke WILDE VIENNA.

Die Dinge des Lebens liegen direkt vor der Tür der Posthöfe. Hier
beginnt der Fleischmarkt, eine belebte und beliebte Einkaufsstraße mit
Backern, Friseuren, Geschäften, Lokalen, Theatern (Wiener Kammerspiele,
Wiener Kammeroper, Theater Drachengasse), Programmkino und vielem mehr.
Zum Donaukanal sind es nur wenige Schritte. Und zur Wollzeile gelangt
man in zwei Minuten zu Fuß. Links herum liegen dann die U-Bahn
Stubentor und der Stadtpark. Rechts herum geht es in die innere Stadt.

Österreichische Postsparkasse
Modernes, vom Österreicher Otto Wagner entworfenes und erbautes Postamt mit Museum zu Ehren des Architekten.


Am 01. Oktober 2025 öffneten die POSTHÖFE schließlich vollständig ihre
Türen – gemeinsam mit einem kulturellen Highlight: dem MOC – Museum of
Chance, dem ersten KI-Museum Europas. Ein Ort, der Zukunft erlebbar
macht und Technologie mit Kunst und Gesellschaft sowie der
Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft verbindet.

Der denkmalgeschützte Gebäudekomplex der ehemaligen k.u.k.
Hauptpostzentrale auf einem 22.000 Quadratmeter großen Areal in der
Wiener Innenstadt wurde im Rahmen des Um- und Ausbaus in
unterschiedliche Nutzungen wie Wohnen, Hotel, Gastronomie, Büro und
Fitness umgeplant und umgebaut. Dabei wurden die Erfordernisse der
unterschiedlichen Nutzer, der angrenzenden öffentlichen Vorhaben, sowie
die Umgestaltung der Dominikanerbastei und der Postgasse aktiv
integriert.

Die Führung durch die „Alte Post" und ihre Höfe soll die Geschichte der
Transformation des Gebäudekomplexes sichtbar machen und die
Erfordernisse aus Planung und Umbau eines jahrhundertealten Profanbaus
erlebbar machen. Dabei werden die unterschiedlichen Nutzungen und der
Einzug in die ehemalige kaiserliche und königliche Postzentrale näher
gebracht.

Trotz globaler Krisen, wirtschaftlicher Veränderungen, komplexer
Rahmenbedingungen sowie einem grundlegend geänderten Nutzungskonzept
wurde das Projekt erfolgreich fertiggestellt. Die POSTHÖFE sind heute
ein strahlendes neues Juwel im ersten Bezirk Wiens – ein Ort, der
zeigt, dass Vision, Mut und Zusammenarbeit selbst in herausfordernden
Zeiten Großes entstehen lassen können.

Führung durch die Posthöfe, das ehemalige Hauptpostamt durch hochform
Architekten. Es wird die Geschichte des Gebäudes bis hin zu der soeben
fertiggestellten Gesamtsanierung und Neugestaltung vorgestellt, die
neuen Nutzungen werden gezeigt.

die posthöfe, Postgasse 8, 1010 Wien (AT)
Die denkmalgeschützte, ehemalige k.u.k. Hauptpostzentrale in der Wiener
Innenstadt besteht aus fünf Bauteilen unterschiedlichen Alters, die
zwischen 1849 und 1854 nach Plänen des Hofarchitekten Paul Sprenger
umgebaut und mit einer einheitlichen Fassade versehen wurden.

Die Bausubstanz wurde im Zeitraum zwischen dem 16. und dem späten 19.
Jh. errichtet sowie erweitert und ist von einer kontinuierlichen
Transformation und dem Versuch der Homogenisierung gekennzeichnet.
Neben Wohnflächen werden zukünftig ein Hotel, Co-Working, Gastronomie
sowie Freizeit und Fitnessflächen im ehemaligen Büro- und
Verwaltungsgebäude unterkommen, wie auch eine Fernkältenzentrale im
Untergeschoss.

Insgesamt entstehen 38 Wohnungen, im Bereich des Hotels werden 129
apartmentähnliche Einheiten umgesetzt. Die Erdgeschosszone öffnet sich
galerieartig zum Stadtraum und der größte der drei Innenhöfe wird für
die Allgemeinheit zugänglich gemacht und kann somit als halböffentliche
Passage von der Postgasse zur Dominikanerbastei genützt werden. Alle
Innenhöfe werden entsprechend Ihrer Nutzung ausgestaltet, im
Wohnbereich beruhigt und begrünt. Im zentralen Dominikanertrakt sind
Hotel, Restaurant und Büroflächen angesiedelt. Die innenliegenden
historischen Konstruktionen werden aufwendig saniert und bewusst in
Szene gesetzt. Die Spa-, Fitness- sowie Nebenräume des Hotels sind
unter anderem in der zweigeschossigen Unterkellerung des Auwinkelhofs
untergebracht. Unter dem Dominkanerhof wird eine neue fünfgeschossige
Tiefgarage eingerichtet.

Das Projekt - die posthöfe - wurde nach neunjähriger Bearbeitung durch
hochform im Rahmen der Projektentwicklung, Objekt- und weiterführenden
Planung im Jahr 2025 fertiggestellt.

Auf einer Fläche von rund 22.000 m² entstanden 38 Wohnungen, 129
apartmentähnliche Hoteleinheiten, Büros, Coworking-Bereiche wie Ruby
Works, Gastronomie und Freizeiträume. Damit wurde ein vielfältiger
Nutzungsmix geschaffen, der das historische Areal zu einem lebendigen
Stadtquartier macht. Die Erdgeschosszone öffnet sich galerieartig zum
Stadtraum und schafft eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum.

Dachterrasse

Im Stubenviertel der Wiener Innenstadt wurden die Posthöfe nach
mehrjähriger Planung und Bauzeit fertiggestellt und feierlich eröffnet.
Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble, das zwischen dem 16. und 19.
Jahrhundert errichtet und mehrfach erweitert wurde, zählt zu den
prägenden Bauwerken des ersten Bezirks. Das frühere Postgebäude wurde
modernisiert und bietet heute Raum zum Wohnen, Arbeiten und Verweilen.
