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Der Steppentierpark Pamhagen wurde 1975 im
burgenländischen Pamhagen gegründet. Auf einer Fläche von 13 Hektar
sind ca. 50 Tierarten beheimatet, teilweise freilebend. Gehalten werden
vorwiegend heimische Tierarten der Steppenlandschaft der Pannonischen
Tiefebene wie Mangalizaschweine, Barockesel, Ungarisches Steppenrind,
Wasserbüffel, verschiedene Ziegen-, Schaf- und Hirscharten. Ebenso
werden Luchse, Wölfe und Goldschakale gehalten. Der Tierpark ist nur im
Sommerhalbjahr von März bis Oktober geöffnet.
* * *
Meerschweinchen (Cavia tschudii f. porcellus)
Bereits vor 3000 Jahren wurden Meerschweinchen von den Ureinwohnern der
Anden als Haustiere gehalten. Sie dienten dort als Fleischlieferanten
und Opfertiere. Ihren deutschen Namen verdanken sie der Reise über das
Meer, die sie im 16. Jh. nach Europa brachte, sowie ihrer vielfältigen
Lautsprache, mit der sie sich verständigen. Sie quieken und grunzen wie
kleine Schweinchen. Hausmeerschweinchen unterscheiden sich von ihren
wilden Verwandten durch den plumpen Körperbau und ein vielgestaltiges
Haarkleid. Dieses kann kurz oder lang sein, Wirbel haben und
verschiedenartig gefärbt sein. Meerschweinchen sind gesellige Tiere,
die nicht einzeln gehalten wer-den dürfen. Sie sind tagaktiv und
brauchen ausreichend Auslauf.
Herkunft: Kolumbien bis Argentinien
Nahrung: Gräser, Kräuter, Früchte, Samen
Маßе: Kopf-Rumpf-Länge 20-35 cm, Gewicht 600-1800 g


Tarpan (Equus ferus f. caballus), Abbildzüchtung
Prähistorische Funde zeigen, dass Tarpane einst von Spanien bis in die
Ukraine verbreitet waren. Im 18.Jh. gab es diese Wildpferde jedoch nur
noch in Osteuropa. Tarpane sind ausgestorben; die letzten wurden
eingefangen und in die Ponyrasse „Konik" eingekreuzt. Heute gibt es nur
Abbildzüchtungen, die durch Kreuzung von Koniks, Island- und Dülmener
Pferden mit den letzten Wildpferden, den so genannten
Przewalski-Pferden, entstanden sind. Moderne Tarpane tragen
Wildpferdmerkmale wie den Aalstrich auf dem Rücken und zumindest den
Ansatz einer Stehmähne. Sie sind ruhig, intelligent und unabhängig.
Auch mit Reiter treffen sie gern eigene Entscheidungen. In Polen hält
man sie zum Teil noch fast wie Wildpferde.

Tarpan (Equus ferus f. caballus), Abbildzüchtung
Herkunft: Polen, Deutschland
Nahrung: Gräser, Kräuter
Маße: Widerristhöhe 115-130 cm, Gewicht 250-350 kg



Europäische Wachtel (Coturnix coturnix)
Europäische Wachteln, die kleinsten der hiesigen Hühnervögel, führen
ein verborgenes Leben in dichter Vegetation. Nur selten sieht man die
tarnfarbenen Vögel mit schnellen, flachen Flügelschlägen dicht über dem
Boden fliegen; bei Gefahr flüchten sie meist zu Fuß oder drücken sich
auf den Boden. Auch das Nest wird gut versteckt als flache Bodenmulde
in dichtem Bewuchs angelegt. Auffällig hingegen sind die lauten
„pick-werwick"-Rufe der Hähne, die besonders in der Dämmerung weithin
ertönen. Ab August ziehen die Wachteln nachts in Trupps zur
Überwinterung nach Afrika. Noch um 1930 wurden bei uns riesige Schwärme
beobachtet. In Mitteleuropa ist die Wachtel jedoch vor allem durch
Intensivierung der Landwirtschaft selten geworden.
Brutgebiete: Eurasien, Nordafrika, Ostafrika, Südafrika
Lebensraum: Wiesen, Getreidefelder, Heidegebiete, Brachland
Nahrung: Samen, Wildkräuter, Getreide, Insekten, Spinnen
Маße: Länge 16-18 cm, Gewicht 85-120 g, Gelegegröße 8-14 Eier

Nymphensittich (Nymphicus hollandicus)
Nymphensittiche leben in derselben Landschaft Australiens wie die
Wellensittiche. Ähnlich wie diese sind die geselligen Vögel häufig
gemeinsam mit vielen Artgenossen auf Wanderschaft und suchen nach neuen
Futterplätzen. Ihre Eier brüten Nymphensittiche meist am Rand von
Wasserläufen in Höhlungen niedriger abgestorbener Bäume aus. Bis zu
acht Eier werden in die ungepolsterte Nisthöhle gelegt und von Männchen
und Weibchen drei Wochen lang bebrütet. Die frisch geschlüpften Jungen
sind schwefelgelb und wiegen etwa vier Gramm. Junge Nymphensittiche
lassen sich leicht zähmen und lernen es, Melodien zu pfeifen und
Geräusche zu imitieren. Als Ziervögel werden sie in verschiedenen
Farben gezüchtet.
Verbreitung: Australien
Lebensraum: Offene Landschaften
Nahrung: Grassamen, Beeren, grüne Pflanzenteile, Wurzeln, Insekten
Маßе: Länge 30-32 cm, Gewicht 90 g, Gelegegröße 3-8 Eier

Erdmännchen (Suricata suricatta)

Waschbär (Procyon lotor)
Waschbären wurden als Pelztiere nach Europa eingeführt und 1934 wurden
erste Waschbären in Deutschland ausgesetzt. Sie vermehrten sich rasch.
Heute sind die Neubürger auch in Österreich verbreitet. Weitere
Auswilderung ist jedoch verboten. Waschbären verschlafen den Tag meist
in einer Baumhöhle und nutzen dieses Versteck auch als Geburts- und
Kinderstube. Sie klettern gerne und turnen geschickt in Baumkronen
herum. Ihren Namen verdanken sie ihrem ausgeprägten Tastsinn: Auf
Nahrungssuche greifen sie in Spalten und unter Steine und durchpflügen
den Gewässergrund. Essbares wird genauestens abgetastet und
gelegentlich unter Wasser gedreht; es scheint, als würden die Bären
ihre Nahrung waschen.
Verbreitung: Nordamerika (eingeführt in Europa)
Lebensraum: Wälder in Gewässernähe, Auen, Sümpfe
Nahrung: Beeren, Feldfrüchte, Insekten, Muscheln, Schnecken, Krebse
Маße: Kopf-Rumpf-Länge 40-60 cm, Gewicht 5-15 kg

Ungarisches Zackelschaf (Ovis orientalis f. aries)
Beide Geschlechter der Ungarischen Zackelschafe tragen ungewöhnliche
Hörner, die gerade gestreckt V-förmig vom Kopf abstehen. Besonders bei
älteren Böcken sind sie sehr lang und wie ein Korkenzieher gewunden. Es
gibt einen hellen und einen dunklen Farbschlag. Die Rasse ist schon
sehr alt; wahrscheinlich wurde sie schon im 9. Jh. in das heutige
Ungarn gebracht. Dort beweideten die Schafe über 900 Jahre lang die
Tiefebenen, bis sie im 18. Jh. von feinwolligen Merinoschafen verdrängt
wurden. Nur in den Berglagen überlebten kleine Herden. Die grobe Wolle
wurde zu Filz verarbeitet, aus den Pelzen stellte man die
traditionellen ungarischen Hirtenmäntel her. Seit etwa 1930 bemüht man
sich in Ungarn wieder um den Erhalt.

Ungarisches Zackelschaf (Ovis orientalis f. aries)
Herkunft: Ungarn (Tiefebene)
Nahrung: Gräser, Kräuter, Laub, junge Triebe
Маße Schulterhöhe: Bock 65-70 cm, Muttertier 62-68 cm
Gewicht: Bock 55-75 kg, Muttertier 35-50 kg

Wanderfalke (Falco peregrinus)
Verfolgung durch den Menschen und Auswirkungen von Pestiziden (DDT)
haben vor etwa fünfzig Jahren in dicht besiedelten Teilen der Welt fast
zur Ausrottung der Wanderfalken geführt. Durch
Wiederansiedlungsprojekte und Schutz ist ihr Bestand vielerorts wieder
angestiegen; in Österreich gilt er jedoch als gefährdet. Wanderfalken
sind rasante Flieger. Ihre Fluggeschwindigkeit von durchschnittlich
etwa 50 km/h können sie auf das Doppelte steigern. Aus großen Höhen
erreichen die Vögel im Sturzflug auf ihre Beute sogar bis zu 350 km/h.
Etwa 210 Vogelarten sind als Beutetiere bekannt; sie werden fast immer
in der Luft geschlagen. Besonders beliebt sind Tauben. Wanderfalken
sind Felsenbrüter; hohe Gebäude dienen ihnen als Ersatz.
Verbreitung: Fast weltweit
Lebensraum: Gebirge, felsige Regionen, Felsküste, Flusslandschaft, zunehmend auch in Städten
Nahrung: Vögel bis Krähengröße
Маße: Länge 38-48 cm, Spannweite 80-117 cm, Gelegegröße 3-4 Eier

Uhu (Bubo bubo)
Mit einer Spannweite bis zu 1,7 Metern sind Uhus weltweit die größten
Eulen. Ihren Namen verdanken sie ihrem Ruf, der wie „U-hu” klingt.
Männchen rufen dumpf und tief, Weibchen heller. Sie sind äußerst
ortstreu. Die vielseitigen Jäger üben aus dem Suchflug
Überraschungsangriffe aus, lauern auf einer Ansitzwarte oder jagen am
Boden, indem sie halb fliegend, halb springend ihr Opfer verfolgen.
Besonders schätzen sie Igel, die sie säuberlich aus ihrem Stachelkleid
schälen. Uhus sind meist dämmerungsaktiv; tagsüber schlafen sie
versteckt auf Bäumen oder in Felsnischen. Gibt es zu wenig Beutetiere
oder müssen sie Nachwuchs versorgen, jagen sie auch am Tag. In Europa
gilt der Bestand des Uhus heute als stabil, in Asien nimmt er jedoch ab.
Verbreitung: Eurasien, Arabischer Raum
Lebensraum: Wälder, Steppen, Heide- und Graslandschaften
Nahrung: Kleinere Säugetiere, Vögel, Fische, Frösche, Insekten
Маße: Länge 61-73 cm, Spannweite 160-170 cm, Gewicht 1,5-3,2 kg, Gelegegröße 2-4 Eier

Baummarder (Martes martes)
Baummarder sind im Gegensatz zu Steinmardern nur außerhalb menschlicher
Siedlungen anzutreffen. Die nachtaktiven Waldbewohner durchstreifen zur
Nahrungssuche ihre bis zu 8000 Hektar großen Reviere. Marder können
ihren Unterkiefer weit vom Oberkiefer abwinkeln und daher selbst
größere Beute wie z. B. Eier transportieren. Nur zur Paarungszeit im
Sommer suchen die Einzelgänger die Gesellschaft eines Partners. Junge
Baummarder werden in Baumhöhlen geboren, die sie mit drei Monaten in
Begleitung ihrer Mutter verlassen. Wegen ihres feinen Winterfells
wurden Baummarder stark bejagt. Heute sind sie durch
Lebensraumzerstörung bedroht, weil sie große, zusammenhängende oder
über Wildbrücken vernetzte Wälder benötigen.
Verbreitung: Europa, Westasien
Lebensraum: Große Waldgebiete
Nahrung: Kleinsäuger, Vögel, Eier, Insekten, Früchte
Маßе: Kopf-Rumpf-Länge 43-51 cm, Schwanzlänge 20-26 cm, Gewicht 0,7-1,8 kg

Kolkrabe (Corvus corax)
Der Kolkrabe unterscheidet sich von den Krähen durch seine Größe, den
keilförmigen Schwanz und den kräftigen Schnabel. Auffallend an diesem
größten Singvogel ist das umfangreiche Rufrepertoire mit zahlreichen
Imitationen anderer Geräusche. Sein tiefes „krok" oder „krok-krok" ist
häufig schon lange zu hören, bevor man den Vogel sieht. Kolkraben
führen Dauerehen und gelten völlig zu Unrecht als „Rabeneltern". Beide
Partner bauen ein weich gepolstertes Nest hoch in einem Baum oder einer
Felsspalte. Sechs Wochen lang werden die Jungen von ihren Eltern
sorgfältig gepflegt, bis sie schließlich den Horst verlassen. Kolkraben
wurden vom Menschen stark verfolgt. Inzwischen stehen sie unter Schutz.
Verbreitung: Nördliche Halbkugel
Lebensraum: Offene Waldgebiete, Steppen, Gebirgs- und Küstenregionen
Nahrung: Aas, Insekten, Würmer, Vögel, kleine Säugetiere, Früchte
Маße: Länge 65-76 cm, Gewicht 900-1400 g, Gelegegröße 4-6 Eier

Weißer Barockesel (Equus africanus f. asinus)
Zur Barockzeit im 17. und 18. Jh. galt die Farbe Weiß als etwas
Besonderes. Weiße Tiere symbolisierten das Gute; sie galten als
„Lichtbringer" und spiegelten den Zeitgeschmack wieder. Zur Erbauung
der besser gestellten Gesellschaft und als Spielgefährten ihrer Kinder
wurden gezielt diese hellhäutigen Esel mit den wasserblauen Augen
gezüchtet. Später gerieten sie in Vergessenheit, bis sie 1982
wiederentdeckt wurden. Barockesel sind heute sehr selten; weltweit gibt
es nur etwa 370 Individuen (Stand 01.2021). Durch gezielte Zucht, u.a.
auch in Tiergärten, will man erreichen, dass dieses „lebende Kulturgut"
erhalten bleibt. Im Nationalpark Neusiedler See lebt die größte Herde
dieser seltenen Esel. Sie sind dort als Landschaftspfleger tätig.

Weißer Barockesel (Equus africanus f. asinus)
Herkunft: Ostösterreich, Ungarn (Karpatenbecken)
Nahrung: Gräser, Kräuter, Blätter, Rinde, Früchte
Маße: Schulterhöhe 100-130 cm, Gewicht bis 300 kg



Hausesel (Equus africanus f. asinus)
Hausesel sind fast in der ganzen Welt verbreitet und werden wegen ihrer
Trittsicherheit vor allem im Gebirge zur Arbeit eingesetzt. Man nutzt
sie zur Feldarbeit und als Last- und Reittier. Esel sind meist
geduldige, zähe und gutmütige Tiere, denen trotz manchmal nur mäßiger
Ernährung erstaunliche Lasten zugemutet werden. Sie arbeiten oft bis
ins hohe Alter. Ängstliche Esel setzen sich mit Hufen und Zähnen zur
Wehr. Anders als Pferde sind sie keine Fluchttiere, sondern bleiben bei
Gefahr unverrückbar stehen und prüfen die Lage, ein besonders auf
steilen Bergpfaden lebensrettendes Verhalten. Menschen verstehen dieses
Verhalten oft falsch. Die sprichwörtliche Sturheit und angebliche
Dummheit des Esels sind daher nur ein Missverständnis.

Hausesel (Equus africanus f. asinus)
Herkunft: Nordafrika, Südwestasien
Nahrung: Gräser, Kräuter, Laub, Zweige, junge Triebe
Маße: Schulterhöhe 90-155 cm, Gewicht 100-350 kg

Emu (Dromaius novaehollandiae)
Emus sind die erklärten Feinde der australischen Farmer, weil sie mit
dem Vieh um Nahrung konkurrieren und Getreide fressen. Der Laufvogel
mit den verkümmerten Flügeln kann bei einem stetigen Tempo von 7 km/h
weite Strecken zurücklegen; bei Gefahr erreicht er sogar die
siebenfache Geschwindigkeit. Früher führte man regelrecht Krieg gegen
diese gefiederten Ureinwohner, die Australien schon seit Millionen von
Jahren bewohnen. Heute hält ein über 1000 km langer Zaun die Emus davon
ab, bei Dürre in Scharen in den landwirtschaftlich genutzten Süden
Australiens zu ziehen. Durch vom Menschen geschaffene Wasserstellen
konnte der Emu jedoch auch neue Gebiete für sich erobern; er ist nicht
in seinem Bestand gefährdet.
Verbreitung: Australien
Lebensraum: Buschsteppe, Baumsavanne
Nahrung: Gräser, Kräuter, Samen, Früchte, Insekten
Маße: Scheitelhöhe 150-190 cm, Gewicht 30-55 kg, Gelegegröße 7-8 Eier je Henne im Gemeinschaftsnest

Blauer Pfau (Pavo cristatus)
Die heute weltweit als Ziervögel eingebürgerten Pfauen wurden von den
Hindus schon lange als heilige Vögel verehrt und 1963 zum indischen
Nationalvogel erklärt. In vielen Gebieten dürfen sie deswegen nicht
mehr gejagt werden und die Ausfuhr der Pfauenfedern, einst wichtiges
Exportgut, wurde verboten. Das auffälligste Merkmal des männlichen
Pfaus, die aus 150 Federn bestehende Schleppe, wird bei der ausgiebigen
Balz wirkungsvoll eingesetzt. Mit dem Rücken zur Henne gerichtet, lässt
der Hahn die aufgestellten Federn rasselnd erzittern, macht plötzlich
eine Wendung und läuft auf die Henne zu. Pfauen wagen sich zur Freude
der indischen Bevölkerung sogar an junge Kobras heran und begrenzen so
deren Bestand.

Blauer Pfau (Pavo cristatus)
Verbreitung: Vorderindien, Sri Lanka
Lebensraum: Wälder, halboffenes Gelände mit Flüssen
Nahrung: Samen, Früchte, Würmer, Insekten, kleine Wirbeltiere
Маße: Kopf-Rumpf-Länge 86-122 cm. Schleppenlänge beim Hahn 108-140 cm. Gelegegröße 4-8 Eier


Hängebauchschwein (Sus scrofa f. domestica)
Das Hängebauchschwein stammt vermutlich von der südasiatischen Variante
des Wildschweins, dem Bindenschwein, ab. In Vietnam ist die Landrasse
seit langem beliebt. Mehrere Schweinerassen mit ähnlich geringer
Körpergröße werden in China und im übrigen Südostasien gehalten. 1958
kamen die ersten Hängebauchschweine nach Deutschland und wurden schnell
zu einem beliebten Zootier, das besonders als Streicheltier bedeutsam
wurde. Auch Hobbyzüchter schätzen die lebhaften Tiere und loben ihre
ungewöhnlich hohe Fruchtbarkeit. Ihr auffälliges Äußeres mit dem langen
Rumpf, dem voluminösen Bauch, der bis zum Boden hängen kann, und dem
kurzen, gedrungenen Kopf macht sie unverwechselbar.

Hängebauchschwein (Sus scrofa f. domestica)
Verbreitung: Vietnam
Nahrung: Pflanzliche und tierische Kost
Маße: Schulterhöhe 40-50 cm, Gewicht 50-70 kg


Europäischer Braunbär (Ursus arctos arctos)
Bären haben den Menschen schon immer beeindruckt, wie frühe
Felsenzeichnungen belegen. Bevor Löwen in Europa bekannt wurden, galten
sie als König der Tiere. In eng besiedelten Gebieten wurden sie jedoch
verfolgt und ausgerottet. Die großen Raubtiere sind äußerst
menschenscheu. Sie leben in weitläufigen Revieren, die sie als
Einzelgänger im ausdauernden Passgang auf festen Wechseln
durchstreifen. Als Sohlengänger setzen sie beim Laufen wie der Mensch
den ganzen Fuß auf; ihre Fußsohlen sind unbehaart. Braunbären sind
empfindlich gegen Störungen. Erschreckt man sie und sie haben keine
Gelegenheit zur Flucht, dann richten sie sich zur Verteidigung auf,
schlagen mit den Tatzen, fauchen und blasen den Gegner an.

Europäischer Braunbär (Ursus arctos arctos)
Verbreitung: Nordskandinavien, Osteuropa, Zentraleuropäische Gebirge, West-, Zentral- und Ostasien
Lebensraum: Wald, Tundra
Nahrung: Pflanzen, Pilze, Wildfrüchte, Honig, Aas, Säugetiere
Маße: Kopf-Rumpf-Länge 170-250 cm, Gewicht Männchen 260-360 kg, Weibchen 150-250 kg

Ungarisches Wollschwein (Sus scrofa f. domestica)
Ungarische Wollschweine tragen ihren Namen aufgrund der dichten
Behaarung mit den lockigen Borsten in Blond, Rot oder Schwarz, die aber
nicht wie Schafwolle nutzbar ist. Die Ferkel dieser ursprünglichen
Rasse sind wie Wildschweinfrischlinge gestreift. Früher schätzte man
das schmackhafte, fettreiche Fleisch und ihre Widerstandsfähigkeit
gegen Stress und Krankheiten. Die wetterfesten Tiere können dank dicker
Speckschicht und dichtem Haarkleid ganzjährig im Freien leben.
Industrielle Schweineproduktion und Vorliebe für mageres Fleisch ließen
sie selten werden. Heute besinnt man sich jedoch wieder auf ihre
Robustheit und setzt sie zum Umgraben von Wiesen ein, zur Waldpflege
und zur Urbarmachung von Kulturland.
Herkunft: Ungarn
Nahrung: Pflanzliche und tierische Kost
Maße: Schulterhöhe 75-85 cm, Gewicht 300-350 kg

Südamerikanischer Nasenbär (Nasua nasua)
Bezeichnend für Nasenbären ist die lange, äußerst bewegliche
rüsselartige Nase. Bei der Suche nach Insekten oder Wurzeln ziehen die
Tiere mit hocherhobenem Schwanz lärmend durch den Wald und stecken ihre
Nase schnüffelnd in Erdlöcher. Wirbellose Beutetiere walkt der Nasenbär
mit den Vorderpfoten auf dem Boden; so werden Stacheln und Chitinpanzer
vor dem Verzehr entfernt. Nasenbären leben in Gruppen von bis zu 25
Weibchen und Jungtieren. Zur Paarungszeit gesellt sich ein
geschlechtsreifes Männchen zu ihnen und vertreibt alle Eindringlinge
energisch Bei den oft recht aggressiven Auseinandersetzungen zwischen
Rivalen wird die Nase nach oben gebogen, um dem Gegner die kräftigen
Zähne zu zeigen.
Verbreitung: Nordhälfte Südamerikas
Lebensraum: Bergwälder, bewaldete Schluchten, Flussswälder, Regenwälder, Buschland
Nahrung: Wirbellose, kleine Wirbeltiere, Eier, Aas, Früchte, Wurzeln
Маße: Kopf-Rumpf-Länge 41-67 cm, Schwanzlänge 32-69 cm, Gewicht 3,5-7,2 kg

Wildschwein (Sus scrofa)
Wildschweine leben in Rotten, zu denen die Muttersau (Bache) mit ihren
Frischlingen und die Jungtiere aus dem Vorjahr gehören. Die Eber
(Keiler) schließen sich nur zur Fortpflanzungszeit den Sauen an.
Tagsüber ruhen die Wildschweine dicht beieinander in der Deckung. Gegen
Abend jedoch wird die Rotte munter und durchwühlt auf der Suche nach
Nahrung den Boden.
Dank ihres gut ausgeprägten Geruchssinns finden die Tiere auch
unterirdische Delikatessen wie Trüffel und Kartoffeln. Zur Körperpflege
gehören ein ausgiebiges Schlammbad sowie das Scheuern an Baumstämmen
und an Artgenossen. Wildschweine sind sehr wehrhaft; besonders Bachen
mit Jungen sollte man mit Respekt begegnen.

Wildschwein (Sus scrofa)
Verbreitung: Eurasien, Nordafrika
Lebensraum: Laub- und Mischwald, Feuchtgebiete, Kulturland
Nahrung: Wald- u. Feldfrüchte, Wurzeln, Triebe, Laub, Kleintiere, Fische, Aas, Abfall
Маßе: Schulterhöhe 80-100 cm, Gewicht 70-200 kg (selten bis 250 kg)

Alpaka (Vicugna vicugna f. pacos)
Alpakas wurden bereits vor über 5000 Jahren in den Anden als Haustiere
gehalten und sind heute noch geschätzte Lieferanten wertvoller Wolle.
Die feinen Wollfasern sind schmutzabweisend, äußerst strapazierfähig
und speichern gut die Körperwärme. Es gibt zwei Rassen, Huacaya und
Suri, die sich vor allem in der Struktur ihrer Wolle unterscheiden. Die
robusten Tiere sind besonders gut an die sauerstoffarme Luft großer
Höhen angepasst und vertragen hohe Temperaturunterschiede. Sie sind
daher die einzigen Nutztiere, die, wie in ihrer Heimat, in Gebieten
zwischen 4000 und 4700 m Höhe gehalten werden können. Alpakas gelten
als sanftmütig und umgänglich und werden auch in der tierunterstützten
Therapie eingesetzt.

Alpaka (Vicugna vicugna f. pacos)
Herkunft:Westliches Südamerika (Andengebiete, besonders Peru)
Nahrung: Gräser, Kräuter
Maße: Schulterhöhe 80-100 cm, Gewicht 55-70 kg




Jakobschaf (Ovis orientalis f. aries)
Jakobschafe sind eine alte, englische Rasse, die früher zur Zierde in
den Parks der Herrenhäuser gehalten wurde. Auffällig sind die vier
Hörner, die aber nicht alle Tiere tragen. Ihren Namen verdanken sie
ihren schwarz-braunen Flecken: In der Bibel darf der Hirte Jakob alle
gefleckten Lämmer als Lohn behalten. Er bringt es auf eine stattliche
Herde, indem er nur gefleckte Böcke zu den Weibchen lockt. Nach England
kamen Jakobschafe angeblich, als nach dem Untergang der spanischen
Armada Tiere aus der Schiffsladung an der britischen Küste strandeten.
Tatsächlich wurden die attraktiven Schafe wohl in Spanien gekauft. In
England werden sie heute als Landschaftspfleger eingesetzt. Ihre
zweifarbige Wolle ist für Handarbeiten begehrt.
Herkunft: Großbritannien (England)
Nahrung: Gräser, Kräuter, junge Triebe
Маßе: Schulterhöhe 70-80 cm, Gewicht 50-90 kg




Westafrikanische Zwergziege (Capra aegagrus f. hircus)
Ursprünglich sind Zwergziegen im Regenwald und in den Feuchtsteppen
Afrikas zuhause. Durch ihre hohe Widerstandskraft gegen Krankheiten und
Parasiten, die sich in diesen feuchtwarmen Gebieten stark verbreiten
können, sind sie hervorragend an ihre Heimat angepasst. Etwa 16
Millionen Zwergziegen werden dort als Milch- und Fleischlieferanten
gehalten. Nach Europa und Nordamerika sind die Zwergziegen vor einigen
Jahrzehnten eingeführt worden und wurden durch ganz andere
Eigenschaften bekannt: Ihre Umgänglichkeit und Robustheit machen
sie zu beliebten Streicheltieren in Zoos und Hobbyhaltung. Auch
Pferdebesitzer schätzen die freundlichen Ziegen als Gefährten für
Pferde, die sich alleine langweilen würden.

Westafrikanische Zwergziege (Capra aegagrus f. hircus)
Herkunft: Westafrika
Nahrung: Gräser, Kräuter, junge Triebe
Maße: Schulterhöhe 40-55 cm, Gewicht 24-40 kg

Europäischer Goldschakal (Canis aureus moreoticus)
Der größte Vertreter der Goldschakale ist die europäische Unterart.
Lange Zeit vor allem auf dem Balkan heimisch, breitet sich der
Europäische Goldschakal inzwischen nach Westen und Norden aus. Die
ausdauernden Läufer wandern häufig entlang von Flüssen. Die Abwesenheit
von Wölfen, ihren wichtigsten Feinden, begünstigt ihre Ausbreitung.
Ähnlich wie Rotfüchse stellen sie an ihre Lebensräume und Nahrung wenig
Ansprüche. Sie finden sich auch in menschengeprägten Landschaften
zurecht, benötigen aber Rückzuggebiete. Goldschakale leben im
Familienverband; ein strikt monogam lebendes Paar und ihre Nachkommen
aus dem letzen Jahr gehen vereint auf Jagd, rasten gemeinsam und
kümmern sich um die Neugeborenen.
Verbreitung: Südosteuropa, südliches Mitteleuropa
Lebensraum: Feuchtgebiete, Fluss- und Seenlandschaften, Ackerland mit Hecken
Nahrung: Kleine und mittlere Säugetiere, Amphibien, Fische, Vögel, Aas, Insekten, Früchte, Pilze, Abfälle
Маße: Kopf-Rumpf-Länge 85-105 cm, Schwanzlänge 22-27 cm, Gewicht 10-15 kg

Steppenkamel



Ungarisches Steppenrind (Bos primigenius f. taurus)
Silberweiße Farbe, stattliche Größe und weit ausladende lange Hörner
verleihen Steppenrindern ein beeindruckendes Äußeres. Vom 14.-18. Jh.
war das Steppenrind ein beliebtes Hausrind in Osteuropa; es lieferte
Milch, Fleisch und Arbeitskraft. Auf die Entwicklung Ungarns hatte es
viel Einfluss: Der Export von Schlachttieren bot gute Einnahmen. Häufig
wurden die Tiere über lange Strecken zu Viehmärkten getrieben – eine
anstrengende Wanderung, die die robusten, genügsamen Rinder ohne
Gewichtsverlust überstanden. Mit der Entwicklung der modernen
Landwirtschaft verlor die Rasse an Bedeutung, sie drohte auszusterben.
Heute werden die genügsamen Tiere erfolgreich in der Landschaftspflege
eingesetzt.
Herkunft: Ungarn (Tiefebene)
Nahrung: Gräser, Kräuter, Laub, Schilf
Maße: Widerristhöhe, Bulle 145-155 cm, Kuh 135-140 cm
Gewicht: Bulle 800-960 kg, Kuh 500-600 kg

Hauswasserbüffel (Bubalus arnee f. bubalis)
Vermutlich vor über 5000 Jahren wurde der wilde Wasserbüffel gezähmt -
es entstand der Hauswasserbüffel, der auch heute noch ein wichtiges
Haustier z.B. in Indien, Pakistan und China ist. Er wird zum Pflügen
von Reisfeldern, als Lasttier und Milch- und Fleischlieferant genutzt.
Die genügsamen Tiere werden heute in vielen Ländern gehalten; anders
als Hausrinder verwerten sie nährstoffarmes Futter gut und kommen auch
auf feuchten Weiden zurecht. Die langen, weit spreizbaren Klauen der
guten Schwimmer verhindern ein Einsinken in sumpfigem Gelände. So sind
sie auch geeignete Land-schaftspfleger in Feuchtgebieten. Aus ihrer
Milch mit dem doppelt so hohen Fettgehalt von Kuhmilch wird der echte
italienische Mozzarella hergestellt.

Hauswasserbüffel (Bubalus arnee f. bubalis)
Herkunft: vermutlich Indien und Indochina
Nahrung: Wasserpflanzen, Gräser, Kräuter
Маße: Schulterhöhe bis 130 cm, Gewicht 300-700 kg

Schottische Hochlandrinder sind eine der ältesten Rinderrassen der
Welt. Sie lassen sich bis ins 6. Jh. n. Chr. zurückverfolgen; ein
Herdbuch existiert seit 1884. Zuhause sind sie auf den weiten, kargen
Heideflächen der schottischen Highlands, wo sie ihre Nahrung selbst
suchen. Kleinbauern hielten sie früher, um sich mit Fleisch, Milch und
Fellen zu versorgen. Heute sind die langlebigen, widerstandsfähigen
Hochlandrinder in vielen Ländern beliebt. Hobbyzüchter und Landwirte
schätzen neben dem urtümlichen Aussehen ihre Anspruchslosigkeit,
Wetterhärte und guten Muttereigenschaften. Anders als
Hochleistungsrassen eignen sich Hochlandrinder für die ganzjährige
Weidehaltung und schonende Beweidung von Naturschutzflächen.

Schottisches Hochlandrind (Bos primigenius f. taurus)
Herkunft: Nordschottland und vorgelagerte Inseln
Nahrung: Gräser, Kräuter, junge Triebe
Maße: Widerristhöhe 110-130 cm, Gewicht 400-750 kg




Erdmännchen (Suricata suricatta)
Erdmännchen leben in Gruppen von bis zu 30 Individuen; sie führen ein
enges Gemeinschaftsleben. Häufig nutzen sie gemeinsam mit Erdhörnchen
und Fuchsmangusten einen großen, unterirdischen Bau, der sich über eine
Fläche von bis zu 800 m² hinzieht. Wenn sie sich außerhalb des Baus
aufhalten, stehen einige Rudelmitglieder Wache. Hoch aufgerichtet
spähen sie umher und kündigen Feinde mit unterschiedlichen Warnrufen
an. Der größte Teil ihres Verbreitungsgebiets ist kaum von Menschen
besiedelt, so dass der Bestand der Erdmännchen bisher nicht gefährdet
ist. Bei Farmern sind sie wegen ihrer Grabetätigkeit unbeliebt.
Andererseits werden sie als Schlangen- und Skorpionjäger geschätzt,
gegen deren Gift sie unempfindlich sind.

Erdmännchen (Suricata suricatta)
Verbreitung: Südliches Afrika
Lebensraum: Trockene Gras- und Buschsavannen, Halbwüsten
Nahrung: Insekten, Skorpione, Reptilien, kleinere Wirbeltiere, Eier, Pilze, Wurzeln, Früchte
Maße: Kopf-Rumpf-Länge 25-32 cm, Schwanzlänge 19-25 cm, Gewicht 620-970 g








Frettchen (Mustela putorius f. furo)
Vor mehr als 2400 Jahren begann der Mensch die Weißlinge wilder Iltisse
zu fangen und zu zähmen, um sie als Jagdhelfer und Mäusevertilger
einzusetzen. Aus Kreuzungen dieser Albinofrettchen mit ihren wilden
Verwandten entstanden später weitgehend wildfarbene Iltisfrettchen. Ihr
helles Gesicht unterscheidet sie vom wilden Iltis. Schon die Römer
schätzten das Frettieren, d.h. die Kaninchenjagd mit Frettchen, und
verbreiteten die kleinen Jäger in Europa. Heute werden sie oft als
Heimtiere gehalten. Frettchen schlafen viel, sind aber gesellige,
neugierige Tiere. Bei Gefahr sträubt sich ihr Schwanz wie eine
Flaschenbürste und sie fauchen warnend. Werden sie dennoch weiter
bedrängt, spritzen sie ein stinkendes Sekret aus ihren Afterdrüsen.

Frettchen (Mustela putorius f. furo)
Herkunft: Nordafrika, Südeuropa
Nahrung: Kleintiere, Eier, Aas
Maße: Kopf-Rumpflänge 28-60 cm, Schwanzlänge 11-19 cm, Gewicht 600-2000 g














Eurasischer Wolf (Canis lupus lupus)
Der Wolf war in mehreren Unterarten fast über die gesamte Nordhalbkugel
verbreitet, bis der Mensch ihm seinen Lebensraum streitig machte. Durch
gnadenlose Verfolgung wurde er vor allem in dicht besiedelten Regionen
nahezu ausgerottet. Heute findet jedoch ein Umdenken statt, so dass er
in vielen Ländern wieder Fuß fassen kann. Auch in Österreich haben sich
von Osten eingewanderte Rudel angesiedelt. Wölfe leben in der Natur
meist im Familienverband aus einem Elternpaar mit Welpen und älteren
Jungtieren. Da die Jungen ihre Eltern als Autorität respektieren, gibt
es kaum Rangkämpfe. Junge Erwachsene wandern ab, suchen einen Partner
und besiedeln neue Territorien oder versuchen, sich einem anderen Rudel
anzuschließen.

Eurasischer Wolf (Canis lupus lupus)
Verbreitung: Europa bis Ostasien
Lebensraum: Wälder, Grasland, Taiga, Tundra
Nahrung: Große Huftiere, Kleinsäuger, Kadaver, Abfälle
Маße: Schulterhöhe bis 90 cm, Kopf-Rumpf-Länge 100-140 cm, Gewicht 30-70 kg




Hausgans (Anser anser f. domestica)
Fast alle Hausgänse stammen von der Graugans ab, der größten und
schwersten Wildgans Eurasiens. Bereits im Alten Ägypten hielt man vor
4000 Jahren Gänse als Speise- und Opfertiere. Vor allem in Europa hat
der Mensch im Laufe der Zeit zahlreiche Rassen gezüchtet, die sich in
Größe und Gewicht, Farbe, Mast- und Legeleistung unterscheiden. Genutzt
werden hauptsächlich Fleisch, Fett und Federn, seltener dagegen die
Eier. Seit jeher schätzt man auch die Wachsamkeit der Hausgänse, die
der eines Hofhundes in nichts nachsteht. Gänse sind Weidetiere, die mit
ihrem Schnabel Grünpflanzen abrupfen. Wasser brauchen sie vor allem zur
Abkühlung und zur Gefiederpflege. Sie sind gute Eltern, die ihre Küken
führen und beschützen.
Herkunft: Ägypten (Nilregion)
Nahrung: Gräser, Kräuter, Samen, Wasserpflanzen
Maße: Gewicht 4-15 kg (je nach Rasse), Legeleistung18-65 Eier/Jahr (je nach Rasse)





Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag,
kann sich gerne dieses Video antun: